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Liliput L4501 / 06 - Bahnhof und Nebengebäude - Birkfeld - Feistritztalbahn - ÖBB - H0 /H0e / H0m

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Spezifikationen
Produktcode Liliput L4501 / 06 - Gebaude
Beschreibung

Liliput L4501 / 06 - Bahnhof und Nebengebäude

Birkfeld - Feistritztalbahn - H0 / H0e / H0m

 

Kondition : Mint / Neu

In orginal verpackung diese kann Lagerschade haben.

 

Bahnhof der Birkfeld - Feistritztalbahn 

 

H0 / H0e / H0m - Liliput CO4501 Bahnhoh " Birkfeld "

Fertiggebäude geeignet für Nebenbahn oder Schmalspurbahnen

LxBxH ca. 165x120x95 mm

 

H0 / H0e / H0m - Liliput CO4506 Nebengebäude zu Bahnhof " Birkfeld "

Fertiggebäude geeignet für Nebenbahn oder Schmalspurbahnen

LxBxH ca. 160x110x60 mm

 

Geschichte

 

Die heute von der Feistritztalbahn Betriebs- GmbH betriebene Bahnlinie Weiz–Birkfeld wurde (nachdem der ursprüngliche Termin, 1. Oktober 1911, nicht zu halten gewesen war) am 14. Dezember 1911 eröffnet.

Die ursprüngliche Lokalbahn-AG Weiz–Birkfeld beauftragte die k.k. österreichische Staatsbahnen mit der Betriebsführung der Bahnlinie. Der Anschluss an das normalspurige Streckennetz erfolgt im Bahnhof Weiz, dem Endpunkt der normalspurigen Landesbahn Gleisdorf–Weiz. Bis Dezember 2014 wurde noch von der Steiermärkischen Landesbahn ein Güterverkehr zwischen Weiz und Oberfeistritz aufrechterhalten.

Der Bau der Fortsetzung nach Ratten wurde während des Ersten Weltkrieges begonnen, musste jedoch mangels Arbeitskräften wieder eingestellt werden. 1922 wurde das Teilstück als Schleppbahn zum Braunkohlenbergwerk in Ratten in Betrieb genommen. Bereits ein Jahr zuvor hatte die Feistritz-Bergbau- und Industrie A.G. den Bau durch Kauf übernommen und sich verpflichtet, bis 25. Februar 1931 die Strecke Birkfeld–Ratten–Rettenegg auf eigene Kosten von einer Industriebahn in eine öffentliche, schmalspurige Lokalbahn für Personen- und Frachtenverkehr auszugestalten.

Am 29. Mai 1930 wurde die vom Land Steiermark erworbene Industrieschleppbahn Birkfeld–Ratten, nunmehr ausgebaut als öffentliche Bahnlinie und der Lokalbahn Weiz–Birkfeld angeschlossen, von Bundespräsident Wilhelm Miklas (1872–1956) dem Verkehr übergeben.

Ein bereits 1913 erwogener Weiterbau bis Rettenegg, der durch den Anschluss an die seit 1902 bestehende Feistritzwaldbahn das Erreichen der Südbahn in Steinhaus am Semmering zumindest für den Gütertransport ermöglicht hätte, wurde nie verwirklicht, ebenso wenig wie der im selben Jahr in Niederösterreich beabsichtigte Bau einer Strecke von Edlitz an der Aspangbahn zur steiermärkischen Landesgrenze bei Trattenbach und, von diesem Punkt, eine allfällige unter zwei Baukilometern liegende Verbindung mit der Feistritzwaldbahn.

 1942 ging die Bahngesellschaft in den Besitz des damaligen Reichsgaues Steiermark und damit nach dem Zweiten Weltkrieg an die Steiermärkischen Landesbahnen über. Die Schließung des Bergwerkes in Ratten 1960 führte zum Wegfall des Haupt-Güterkunden in Ratten, die allgemeine Motorisierung zum Rückgang der Passagierzahlen im Personenverkehr. Dennoch waren die Landesbahnen bestrebt, den Betrieb durch den Einsatz von Diesellokomotiven aus der Serie VL 11–16 und neuer Güterwagen zu modernisieren.

Im Jahre 1971 wurde wie auch bei der Murtalbahn ein fahrplanmäßiger Bummelzugverkehr mit Dampflokomotiven eingeführt, der rasch zu einem festen Bestandteil des touristischen Angebotes der Region wurde.

Nach Einstellung des öffentlichen Personenverkehrs im Teilstück Birkfeld–Ratten (28. Februar 1971) und Weiz–Birkfeld (2. Juni 1973) sowie Abtragung der Gleisanlagen von Birkfeld nach Ratten (1981) wird der Bummelzugbetrieb seit 1994 durch den Verein „Club U44, Freunde der Feistritztalbahn“ organisiert. Güterverkehr wurde bis 15. August 2015 im Abschnitt WeizOberfeistritz fahrplanmäßig betrieben, wichtigstes Frachtgut war Talkum aus dem Tagbau am Rabenwald der Luzenac Naintsch Mineralwerke, die zur Rio Tinto Gruppe gehören.

Die Strecke führt durch drei Tunnels und über einige markante Viadukte. Der längste davon, der Grubviadukt, ist 276 Meter lang.

Private Initiativen schlagen vor, den Personenverkehr auf der Feistritztalbahn eventuell wieder aufzunehmen, da fünf Schülerbusse und Pendlerbusse in knapper Zeitfolge gefahren werden und ein Transport mit der Bahn praktischer und auch schneller wäre.

Derzeit wird angedacht, die Feistritztalbahn mit ihren Brücken, Tunnels und gut erhaltenen Bahnhöfen unter Denkmalschutz zu stellen

 

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