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Bemo 1254 101 - Universallok - Ge 6/6 II - Nr. 701 - Raetia - RhB - H0m

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Spezifikationen
Produktcode Bemo 1254 101
Beschreibung

Bemo 1254 101 - Universallok - Ge 6/6 II - Nr. 701

Raetia - RhB - H0m

Bemo 1254 101 

Ge 6/6 II 

Nr. 701 

Raetia 

RhB 

H0m

Das erste Bild ist von Bemo Modellbahnen GmbH und dar wert gezeigt wie er mit zürustteilen ausseht.

Dem restliche Bilder sind von S.B.W. und das ist ein Bestandteil dieses, dem Lok die zum Verkauf dar ist, mit zürustteilen ausgerüstet.

Wie neu ohne Kratzer oder Beschadigungen

Dem ovp kann Lagerschade haben.

Das Ersatzteileblät von Bemo ist anwesend .

 

Geschichte

In den 1950er Jahren wuchs der Verkehr auf der RhB so stark, dass die vorhandenen «Krokodile» Ge 6/6 I und die Ge 4/4 I nicht mehr ausreichten. Der 1958 begonnene Bau der Elektrizitätswerke im Bergell unter der Bauherrschaft des Elektrizitätswerk der Stadt Zürich benötigte pro Tag bis zu 1000 Tonnen Zement, die ab Untervaz ins Engadin zu befördern waren. Hierfür brauchte die RhB ein Triebfahrzeug, das eine Anhängelast von 250 Tonnen auf den 35 -Rampen der Albulalinie ziehen konnte.

Indienststellung

Die zwei Loks der ersten Bauserie (Nummern 701 und 702) wurden 1958 von SLM, BBC und MFO zum Stückpreis von 230'000 Franken geliefert, die Nachfolger (Nummern 703 bis 707, 1965 in Dienst gestellt) waren dann 200'000 Franken teurer.

Lieferzustand

Technisch entsprechen die Maschinen dem damaligen Stand: (Niederspannungs-)Stufenschalter und Einphasen-Reihenschlussmotoren. Die äusseren beiden Drehgestelle und die Fahrmotoren können mit den Ge 4/4 I ausgetauscht werden. Das Kastengelenk zwischen den beiden Lokhälften erlaubt nur vertikale Bewegungen. Die Ge 6/6 II sind 80 km/h schnell und 65 Tonnen schwer, sie leisten 1776 kW bei 46 km/h. Die zulässige Anhängelast beträgt 205 t auf 45 ‰ Steigung und 280 t auf 35 ‰.

Umbauten

Die ersten beiden Loks wiesen noch Übergangstüren an den Stirnfronten auf. Diese wurden 1968/69 zugeschweisst, der Angleich an die zweite Serie (mit zwei anstatt drei Stirnfenstern) erfolgte jedoch erst gegen Ende der 1980er Jahre. 1985 begann die Umlackierung von grün auf rot, und 1998 wurden die alten Pantographen durch moderne Einholmstromabnehmer ersetzt.

Ge 6/6 II Heute

Nach Fertigstellung der Bergeller Kraftwerke wurden die 700er vorwiegend vor Schnellzügen auf der Albulalinie eingesetzt. Seit die ab 1993 in Dienst gestellten Ge 4/4 III diese Aufgaben übernommen haben, sind die Ge 6/6 II hauptsächlich vor Güterzügen auf dem gesamten Stammnetz (ohne Arosalinie) anzutreffen, doch auch vor Personenzügen sind sie immer noch zu sehen.

Lok 701 trägt den Namen der römischen Provinz Raetia, der sich bis heute als Synonym für Graubünden erhalten hat, Lok 702 den lateinischen Namen Curia der Kantonshauptstadt Chur. Die restlichen Fahrzeuge 703–707 sind nach grösseren Bündner Gemeinden, welche die Streckenendpunkte am Stammnetz sind, benannt. Neben dem Namen steht auf jeder Lokomotive zusätzlich die Betriebsnummer in weiss sowie das Wappen der Patengemeinde (bei Lok 701 das Kantonswappen).

Am 22. November 2011 wurde die Lok 703 im Bahnhof Rueun bei einem Zugunglück im Frontbereich schwer beschädigt. Sie war mit ihrem Güterzug frontal auf einen im Bahnhof wartenden Zug (Güterwagen mit Rangiertraktor) geprallt.[1]


 

Liste der Ge 6/6 II

BetriebsnummerNameWappenInbetriebnahmeBemerkung
701 Raetia Wappen Graubünden matt.svg 09.05.1958  
702 Curia Chur wappen.svg 19.06.1958  
703 St. Moritz St Moritz wappen.svg 05.04.1965  
704 Davos Davos wappen.svg 03.02.1965  
705 Pontresina/Puntraschigna Pontresina wappen.svg 05.05.1965  
706 Disentis/Mustér Disentis Muster wappen.svg 09.06.1965  
707 Scuol Scuol wappen.svg 05.07.1965 bis 1971 als Schuls/Scuol bezeichnet
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